Moin zusammen!

Ihr könnt euch kaum vorstellen, wie sehr ich gerade feiere, dass GW Blood Bowl Relaunched hat. Bereits vor 20 Jahren spielte ich das Spiel zwar weniger erfolgreich dafür mit voller Leidenschaft in meiner Heimtstadt Berlin. Es sollte die 2. Edition gewesen sein. In diesem Blogpost möchte ich euch ein wenig mit in die Vergangenheit nehmen. Leider gab es zu der Zeit eher schlecht als recht Digitalkameras geschweige denn Handys mit Kameras. Somit wird sich mein Bericht auf Worte beschränken. 


Die BBBL (Berlin Blood Bowl League) bestand aus nicht weniger als 50 Teams und wurde über mehrere Saisons gespielt. Noch heute soll es verstreut alt eingesessene Coaches von damals geben, die sicher weiter Treffen um auf den historischen Styroporfeldern weitere Spiele austragen. Der ein oder andere wird sicher eben genau dieses Feld nicht mehr kennen. Deswegen habe ich keine Kosten und Mühen gescheut euch einen kleinen Vergleich zu geben.

Ich muss sagen dass ich das Feld von damals schon sehr ansprechend empfinde. Durch die Dreidimensionalität hatte das Feld einen eigenen Charakter. Ziemlich jeder von uns hat damals sein Feld selbst gestaltet und bemalt, und konnte es kaum abwarten Heimspiele auf diesem auszutragen. Ein Nachteil war sicherlich die Grösse der Felder. Da in diese gerade mal die alte 25mm Rundbase passte, konnte es schon sehr eng werden. Insbesondere wenn ein paar Spieler auf dem Boden lagen – oder mal ein Bigguy! 


Ebenso individuell waren die Endzonen. Man malte sich einfach selbst welche mit passendem Teamnamen. Es gab so gar dreidimensionale. Beispielsweise war meine im Industrielook gebaut. Der Boden bestand aus Geröll und giftigen Wasser, Stahlträger und Abflussrohre schmückten die gemauerte Wand auf der in Grafiti der Name meines Teams stand: Amok Walkers.

Die Regeln waren damals deutlich anders. Es gab keine Blockwürfel und jeder Spielzug lief max. 4 Minuten. Nachdem ein eigener Spieler zu Boden ging war der Zug noch nicht beendet. Ein Spielzug konnte bswp. nach 1:30 min gestoppt werden. Ein (meist) unparteiischer Schriftführer notierte die Zeiten. Somit konnte wie im American Football ein Spiel lange dauern, und 10 Sekunden Spielzüge waren in hitzigen Phasen keine Seltenheit. Sämtliche Statistiken wurden notiert und am Ende der Saison mit Gold belohnt. Bester Blocker, bester Werfer, die meisten Touchdowns usw. Es war wirklich ein tolles Gefühl in dieser Community und Ligaorganisation dabei gewesen zu sein! 

Die Amok Walkers waren wie erwähnt ein wenig erfolgreiches Menschenteam. Mein erstes Ligaspiel verlor ich mit 0:4. Daran kann ich mich noch erinnern.  So richtig besser sollte es später auch nicht werden. Ich zweifle das ich es jemals in die Play Offs geschafft hab. Trotzdem hatte ich jede Menge Spass, und bin nach wie vor mit dem Blood Bowl Virus infiziert. Aus diesem Grund ist es mein Ziel, euch in den nächsten Blogposts mein neues Menschenteam vorzustellen. Und da wir die Pigment Piraten sind, soll es dabei vor allem ums Malen gehen. 

Also bis zum nächsten Mal, und lasst die Spiele beginnen! 

cheers

Siggi

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